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von Kelly M. April 19, 2020 3 min. Lesezeit

Noch vor wenigen Tagen haben Sie in eine teure Handtasche investiert, und heute Morgen ist es in der Hitze des Gefechts direkt passiert: ein hässlicher Nagelriss auf dem schönen Leder! Verdammt, und jetzt? Keine Panik, mit ein wenig Geduld und Finesse kann es repariert werden. Aber damit Ihnen dieser - und andere Schäden durch Schmutz, Schweiss und dergleichen - gar nicht erst passieren, sage ich Ihnen, worauf Sie unmittelbar nach dem Kauf einer Handtasche achten müssen. Designerstücke bedeuten immer ein wenig Arbeit - jedenfalls wenn sie lange schön bleiben sollen.


Kleine Kratzer entfernen

Zuerst entfernen wir den kleinen Kratzer auf Glattleder. Und das ist eigentlich ganz einfach. Nehmen Sie einen Q-Tip, geben Sie etwas Handcreme darauf und verteilen Sie diese vorsichtig über den Kratzer. Jetzt nehmen Sie ein Mikrofasertuch und polieren den Bereich sauber. Wenn der Kratzer tiefer ist, müssen Sie eventuell Schuhcreme verwenden. Achten Sie darauf, dass sie die gleiche Farbe wie die Tasche hat. Kratzer in einer Wildlederhandtasche hingegen können Sie entfernen, indem Sie nach einer Schuhputzbürste greifen und das Leder an der entsprechenden Stelle etwas aufrauen. Dadurch verändert sich die Oberflächenstruktur und der Kratzer wird nahezu unsichtbar.


Keine abgeriebenen Griffe mehr

Manchmal merkt man, dass eine Tasche geliebt wird. Nicht unbedingt am Körper, sondern an den Henkeln. Das liegt daran, dass Hände immer Bakterien, Schmutz und Schweiß mit sich führen, die das Leder auf Dauer beschädigen können. Selbst eingecremte Hände sind Gift für schönes Leder. Denn sie verursachen Fettflecken. Deshalb ist es wichtig, die richtige Technik anzuwenden. Und das bedeutet, sie auf und in der Armbeuge zu tragen.


Auf Wiedersehen Flecken!

Ein weiterer wichtiger Tipp, der ganz oben auf meiner Liste der Pflegetipps für Handtaschen steht, ist die richtige Technik zum Entfernen von Flecken. Denn Leder ist empfindlich und verzeiht kaum etwas, wenn es um Flecken geht. Oberste Priorität: Je schneller Sie auf den Fleck reagieren, desto besser lässt er sich behandeln. In vielen Drogerien finden Sie spezielle Fleckenentferner für Leder, die schonend aber wirksam sind. Probieren Sie dies aus. Wenn das nicht hilft, probieren Sie keine ausgefallenen Hausmittel wie Essig oder Mehl aus. Gehen Sie stattdessen direkt zu einem Fachmann. Fachleute sind hauptsächlich Schuhmacher, die mit der Beschaffenheit von Leder sehr vertraut sind. Dort ist Ihre Handtasche in sicheren und erfahrenen Händen.


Gerüche entfernen

Sie waren gerade in einer Snackbar und jetzt riecht Ihre Handtasche furchtbar nach Fett und Essen? Kein Problem, das lässt sich leicht lösen. Schnappen Sie sich eine Tupperdose, die in ihrer Größe perfekt zu Ihrer Handtasche passt. Füllen Sie sie mit Backpulver und legen Sie sie vorsichtig geöffnet in Ihre Handtasche. Die Tasche kann in einem alten Kissenbezug aufbewahrt werden und Sie können 24 Stunden warten. Danach werden Sie nichts mehr riechen, denn das Backpulver nimmt die unangenehmen Gerüche auf.


Richtige Lagerung ist die halbe Miete

Wenn Sie Ihre Handtasche nicht bei sich tragen, müssen Sie richtig mit ihr umgehen. Denn Handtaschen haben auch im Stand-by-Modus ihre Bedürfnisse. Sonnenlicht zum Beispiel beschädigt das Leder auf Dauer. Es kann ausbleichen und austrocknen. Wenn Sie sie also nicht benutzen, bewahren Sie sie so auf, dass sie geschützt sind. Sie sollten sie auch immer ausstopfen. Seidenpapier, alte Zeitung, einen Schal oder Hut. Was immer Sie zu Hause haben, stecken Sie es in Ihre Handtasche. Nur so behält es über die Jahre seine Form. Nicht zuletzt sollten Sie den Staubbeutel benutzen. Das ist der feine Baumwollbeutel, in dem die Handtasche geliefert wird. Und ja, sie hat eine Funktion. Nämlich, die Handtasche vor Staub und Schmutz, aber auch vor Gerüchen (zum Beispiel aus der Küche) zu schützen.